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Konstantin Bogen

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Konstantin BogenDieser Bogen neben dem Kolosseum wurde im Jahr 315 n. Chr. von römischen Senat und Volk geweiht, um an den Sieg von Flavius Valerius Constantinus über Marcus Aurelius Valerius Maxentius an der milvischen Brücke von 312 n. Chr. zu erinnern und um seine zehnjährige Herrschaft zu feiern.

Zur Baugeschichte gibt es zwei Thesen. Die erste geht von einem einheitlichen Projekt aus der Zeit Konstantins, bei welchem Dekorationselemente aus früherer Zeit verwendet wurden, aus. Die zweite These geht davon aus, dass der Bogen in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr. zu Ehren Publius Aelius Hadrianus errichtet wurde. Dieser Bogen wäre dann in konstantinischer um eine Attika mit Inschriften und weitere schmückende Reliefs ergänzt worden. Hadrianische Rundbilder wären dabei beibehalten worden. Bis heute kann keine These widerlegt werde.

Der dreibogige Triumphbogen bestand aus Marmorblöcken. Die Tore waren mit vier korinthischen Säulen aus wiederverwendetem gelbem Marmor (aus der Zeit Titus Aurelius Fulvus Boionius Arrius Antoninus (Antoninus Pius; 138 - 161 n. Chr.)) auf hohen Sockeln flankiert. Diese waren mit Siegesgöttinnen, Trophäen, Soldaten und Gefangen dekoriert.

Die Seiten aller Tore waren mit Siegesgöttinnen mit Trophäen, Genien der Jahreszeiten und Flussgottheiten versehen. Oberhalb des Gebälks der Säulen waren Statuen von Dakern - aus dem Trajansforum oder einen anderen Monument dieses Kaisers - angebracht.

Oberhalb der kleineren Bogen verlief ein Fries aus konstantinischer Zeit mit der Darstellung der wichtigsten Ereignisse aus dem Krieg zwischen Konstantin und Maxentius. Auf der Südseite wurde die Belagerung Veronas und die Schlacht an der milvischen Brücke dargestellt. Oberhalb dieses Frieses waren je zwei Rundbilder - also Total vier - aus hadrianischer Zeit angebracht. Die Nordseite dies Frieses war symmetrisch angeordnet. Er stellt eine Rede Konstantins und die Verteilung von Geschenken an das Volk dar.

In der Attika befand sich die Widmungsinschrift. Die je zwei Tafeln links und rechts davon stammen von einem Ehrenmal für Marcus Aurelius Antoninus (161 - 180 n. Chr.).

Der Freis der Schmalseite im Westen wurde der Aufbruch des Heeres nach Mailand, im Osten der triumphale Einzug Konstantins in Rom nach der Schlacht gegen Maxentius dargestellt. Die Rundbilder darüber orientierten sich zwar an den Hadrinaischen, stammen jedoch aus der Zeit Konstantins. Die beiden Reliefs auf den Schmalseiten der Attika stammen von einem Trajanischen Fries.

Im zentralen Bogen befanden sich zwei weitere Tafeln aus dem Trajan Fries.

Der Triumphbogen ist heute noch sehr gut erhalten und neben dem Kolosseum frei einzusehen.

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