Diokletian Thermen |
Die
Diokletian Thermen entstanden in der 6. Region (Alta Semita) der insgesamt 14
Regionen Roms. Hier befand sich ein Plateau am Ostende des Quirinal und des
Viminal Hügels.
Zuerst mussten alle Vorgängerbauten zerstört werden. Mit dem Bau wurde im Jahr 298 n. Chr. im Namen von Gaius Aurelius Valerius Diocletianus begonnen. Eingeweiht wurden die Thermen zwischen dem Jahr 305 und 306 n. Chr.
Die Thermen bedeckten eine Fläche von 13.5 Hektaren. Die äussere Mauer umfasste ein Quadrat von 376 auf 361 Metern. Dies waren somit die grössten Thermen Roms. Gleichzeitig konnten sich hier 3'000 Badegäste aufhalten. In der Mittelachse befanden sich Natatio, Frigidarium, Tepidarium und Caldarium. Auf beiden Seiten dieser Achse befanden sich verschiedene andere Räume, welche symmetrisch angeordnet waren.
Um
diesen Gebäudekomplex befand sich eine Grünanlage, welche durch die erwähnte
Umfassungsmauer eingeschlossen war. In diese Umfassungsmauer waren verschiedene
Räume eingelassen, z.B. Bibliotheken. Vor dem
Caldarium bildetet diese Mauer
eine grosse Exedra, welche ungefähr der heutigen Piazza della Repubblica
entspricht.
Das Wasser der Thermen wurde durch die
Aqua Marcia hergeführt. Die Zisterne
befand
sich direkt neben dem Thermenkomplex. Sie war 91 Meter lang und 16 Meters breit.
Später wurde das Wasser direkt in den Thermen gesammelt.
Die Thermen wurden bis in die ersten Jahrzehnte des 6. Jahrhunderts n. Chr. benutzt. Nach dem Zerstören der Aquädukte durch die Ostgoten Witigs im Jahr 537 wurden die Thermen aufgegeben.
Heute sind noch an verschiedenen Stellen imposante Reste dieser Thermen zu sehen:
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Zweites Frigidarium auf der Nordwestseite (so genannte Oktagonale Halle): Dienstag - Sonntag: 9.00 - 19.45 Uhr | |
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Frigidarium und Tepidarium, welche in die Kirche Santa Maria degli Angeli integriert wurden: täglich 7.00 - 18.30 Uhr | |
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Museum der Diokletian Thermen (integriert in einen Teil der Thermen): Dienstag - Sonntag: 9.00 - 19.45 Uhr | |
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Einige Räume der Nordwestfassade sind von aussen seinsehbar | |
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Die Eckräume der äusseren Umfassungsmauer (Westen und Süden) sind von aussen einsehbar | |
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Wenige Mauerreste der grossen Exedra sind beim Zugang zur U-Bahn Station Unterhalb der Piazza della Repubblica zu sehen |