Porticus der Octavia |
Die
Nordseite des 221 v. Chr. erbauten Circus Flaminius wurde von mehreren
Säulengängen eingegrenzt. Im Jahre 146 v. Chr. liess der zukünftige Konsul
Quintus Caecilius Metellus Macedonicus einen Porticus errichten.
Zwischen den Jahren 33 und 23 v. Chr. wurde das Gebäude im Namen Octavias, der Schwester Augustus, restauriert. Das Gebäude wurde erweitert. Eine Curia und eine Bibliothek wurden in dabei in den Bau integriert. Der Porticus umschloss die Tempel des Iupiter Stator und der Iuno Regina.
Der
Porticus wurde unter anderem mit einer Statue der Cornelia, der Mutter von
Gaius und Tiberius
Sempronius Gracchus ausgeschmückt.
Ebenfalls 34 Reiterstatuen aus Bronze, welche Alexander den Grossen und seine
Soldaten in der Schlacht von Granikos darstellten, des griechischen Bildhauers
Lysippos waren hier ausgestellt.
Hoch aufragende Reste der Südseite des Porticus sind heute frei einsehbar.