Kaserne der VII Kohorte |
Kaiser Augustus hatte nach einem Grossbrand im Jahr 23 v. Chr. in Rom eine Feuerwehr eingeführt.
Diese bestand aus 600 Sklaven. Im Jahr 6 v. Chr. wurde die Feuerwehr umorganisiert. Sie wurde auf 7'000 Mann - Freigelassene - aufgestockt. Diese waren militärisch ausgerüstet und wurden zum Teil auch für Polizeiaufgaben eingesetzt.
Diese Truppe war in sieben Kohorten zu je sieben Zenturien eingeteilt und unterstand dem Praefectus Vigilum. Jede Kohorte war für zwei Stadtviertel (regiones) zuständig und in Feuerwehrwachen (stationes, excubitoria) direkt vor Ort untergebracht. Die Vigiles (Feuerwehrleute) waren mit Spritzen, Eimern, Äxten, Leitern, Haken und ledernen Feuerpatschen zur Brandbekämpfung ausgerüstet. (Quelle Nero, Seite 210 - 211).
Eine
solche Kaserne kann heute im Viertel Trastevere aufgesucht werden. Allerdings
nur auf Vereinbarung.