Insula |
Seit dem Beginn des Principiats (also ab 27 v. Chr.) setzte sich in Rom und anderswo der Haustypus der Insula durch. Zu Beginn des 4. Jahrhunderts waren in Rom 46'000 insulae (Wohnblöcke) und nur 1'790 domus (Stadthäuser) registriert. Unter den letzten sind jedoch spätantike aristokratische Luxusbehausungen zu verstehen.
Am
heutigen Kapitolshügel stehen heute die Reste einer solchen Insula aus den
ersten zwei Jahrzehnten des 2. Jahrhunderts n. Chr. Diese wurde an den
Kapitolshügel gebaut.
Heute sind 4 Stöcke erhalten geblieben. Die Tabernae (Läden) waren
zuunterst. 9 Meter unter dem heutigen Strassenniveau. Von hier führten
Holztreppen zu einem Zwischengeschoss. Die anderen drei Etagen wurden als
Wohnräume benutzt.
Trotz der Entfernungen der nachantiken Anbauten sind heute noch die Reste von Kirchen aus dem 11. und 17. Jahrhundert zu sehen.
Die Insula ist von aussen frei einsehbar. Ein Besuch hingegen ist nur auf Vereinbarung möglich.