Sessorium |
Bei diesem Baukomplex handelt es sich um eine kaiserliche Villa aus spätseverischer Zeit (193 - 235 n. Chr.). Die wichtigsten Bauten sind: das Amphitheatrum Castrense, die Thermen der Helena, ein Saal welcher in die Kirche S. Groce in Gerusalemme umgebaut wurde und der Circus Varianus.
Thermen der Helena
Heute sind noch die Reste der Zisternen zu sehen. Sie bestanden aus
zwölf Kammern, die in zwei parallelen Reihen aneinander lagen. Im Vatikan ist zudem
eine grosse Inschrift erhalten, welche die Restaurierung durch Helena, die Mutters
Flavius Valerius Constantinus (306 - 337 n. Chr.), nach einem Feuer erwähnt.
Der Vorgängerbau stammte aus severischer Zeit. Dies geht aus Ziegelstempeln und einer Widmung an Iulia Domna, der Frau Lucius Septimius Severus, hervor.
Circus Varianus
Ein grosser überdeckter Gang von mehr als 300 Metern Länge und 14.5 Metern breite führte vom Amphitheatrum Castrense an einem grossen Saal vorbei bis zum Circus Varianus.
Grosser Saal
Dieser Saal wurde in 5 Etappen in die Kirche S. Groce in Gerusalemme
umgebaut. Ursprünglich umschlossen die Aussenmauern einen weiten, nicht untergliederten
Raum von 36.46 Metern Länge, 21.8 Metern Breite und 22.15 Metern Höhe.
Sessorium
Der ganze Bau wurde von Lucius Septimius Severus (193 - 211 n. Chr.) begonnen und vermutlich unter Varius Avitus Bassianus (Elagabal) (218 - 222 n. Chr.) beendet. Die Herkunft des Wortes Sessorium ist nicht bekannt. Vielleicht ist es von sedeo (Sitz /Aufenthaltsort) abgeleitet.
Heutige Überreste
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Hinter der Kirche S. Groce in Gerusalemme sind Reste zu sehen. Dabei kann es sich jedoch nicht um Reste des Gangs und des Circus handeln. Diese müssen noch weiter südlich, an einem nicht öffentlich zugänglichen Ort liegen. | |
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Wieweit die sichtbare Substanz der Kirche antik ist, ist nicht zu entscheiden | |
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Die Zisterne kann von aussen frei eingesehen werden | |
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Das Amphitheater kann auch von aussen frei eingesehen werden |