Domus Aurea |
Das Domus Aurea wurde nach dem Brand von Rom im Jahr 64 n. Chr. als Residenz von Kaiser Claudius Drusus Germanicus Caesar (Nero) erbaut. Es war bei seinem Tod im Jahr 68 n. Chr. nicht fertig. Einer der kurzlebigen Nachfolger (Aulus Vitellius, 69 n. Chr.) wollte den Bau noch beenden.
Die Residenz war auf Teilen der Hügel Palatin, Velia, und Celius und den ganzen Oppius verteilt.
Unter
Titus Flavius Vespasianus (69 - 79 n. Chr.) wurde das Gelände wieder an das Volk
zurück gegeben. An der Stelle eines Sees in der Mitte der Anlage entstand das
Kolosseum. Unter Marcus Ulpius Traianus (98 - 117) entstanden ab dem Jahr 104
die Trajansthermen. Dabei wurden die Reste der Residenz auf dem Oppius
abgetragen, bzw. die Unterbauten aufgeschüttet um die Thermen zu tragen.
Dadurch hat dieser Teil der Residenz bis in die Neuzeit überlebt. Ab dem 15. Jahrhundert seilten sich Künstler in die aufgeschütteten Räume auf, um die Malerein zu studieren. Da man das Ganze damals für Grotten hielt, wurden die Bilder, welche durch diese Malerei inspiriert wurden, Grotesken genannt.
Die
Malereien waren damals in einem sehr guten Zustand, da sie beinahe optimal
konserviert wurden. In den letzten Fünfhundert Jahren hat der Zustand jedoch
gelitten. Die Bilder wurden jedoch seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts
konserviert und Teile des Domus Aurea auf dem Hügel Oppius sind wieder für die
Öffentlichkeit zugänglich.
Heute sind folgende Teile des Domus Aurea identifiziert:
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Pavillon auf dem Oppius (heute zugänglicher Teil) | |
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Stagnum Neronis (künstlicher See im Tal) | |
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Domus Transitoria auf dem Palatin | |
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Der Tempel des Claudius auf dem Caelius wurde in ein Nymphäum umgewandelt | |
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Das Vestibulum auf dem Velia; hier entstand später der Tempel der Venus und der Roma, die Kolossalstatue von Nero wurde dabei näher zum Amphitheater versetzt (sie stellte nun den Gott Sol dar) |
Im zu besichtigen Teil können folgende Räume aufgesucht werden:
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Nymphäum des Odysseus und des Plyphem | |
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Saal der goldenen Decke | |
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Saal des Achill in Skyros | |
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Achteckiger Saal (Lange wurde hier der Coenatio rotunda vermutet, ein Raum mit einem drehbaren Gewölbe. Es gibt jedoch keinen Beweis dafür.) | |
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Saal des Hektor und der Andromache |
Man muss allerdings immer damit rechnen, dass einige Räume wegen Restaurierungen nicht zugänglich sind.
Zu den Besuchszeiten:
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Das Domus Aurea ist von Mittwoch bis Montag von 9.00 bis 19.45 Uhr offen | |
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Der Besuch muss jedoch angemeldet werden, da dieser nur in kleinen geführten Gruppen erfolgen kann. Diese Anmeldung kann jedoch auch vor Ort am Kassenhäuschen erfolgen. |