Maxentius Basilika |
Mit dem Bau dieser Basilika wurde unter Marcus Aurelius Valerius Maxentius (306 - 312 n Chr.) begonnen. Zuvor standen hier die Horrea Piperataria (Gewürzspeicher) aus flavischer Zeit (69 - 96 n. Chr.).
Das
Gebäude wurde nach der Niederlage von Maxentius an der Milvischen Brücke durch
Flavius Valerius Constantinus beendet. Die Basilika hatte drei Schiffe, welche
sich auf einer Ost-West-Achse
befanden. Die Seitenschiffe bestanden aus je drei Räumen, welche von
Kassettentonnengewölben überdacht waren. Der Eingang befand sich im Osten.
Später - vielleicht auf Anordnung Konstantins - wurde der Eingang in den Süden verlegt. Die Hauptachse war nun die Nord-Süd-Richtung. Der Eingang hatte einen Portikus mit vier Säulen aus Porphyr und eine Treppe, welche von der Via Sacara zum Hügel (Velia) der Basilika führte.
In
der dem Eingang gegenüber liegenden Seite wurde eine Apsis mit Nischen für
Statuen geschaffen. In der Westapsis befand sich eine Kolossalstatue
Konstantins. Nur deren entblösste Teile waren aus Marmor.
Ende des 4. Jahrhunderts wurde die Basilika Sitz der Praefectura Urbi und des Secretarium Senatus (Senatsgericht), welches von der Curia Iulia hierher verlegt wurde.
Die Basilika besass eine Grundfläche von 6'500 m2.
Heute sind an verschiedenen Orten Überreste der Basilika zu sehen:
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Das Nordschiff ist noch heute zu sehen (Öffnungszeiten siehe Forum Romanum) | |
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Eine Säule des mittleren Schiffes befindet sich auf der Piazza Santa Maria Maggiore (frei zugänglich) | |
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Überreste der Kolossalstatue Konstantins sind im Konservatoren Palast auf dem Kapitol ausgestellt (Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag, 9.00 - 20.00 Uhr) |