Aqua Claudia |
Mit
dem Bau dieses Aquädukts wurde unter Gaius Iulius Caesar Germanicus (Caligula)
im Jahr 38 n. Chr. begonnen. Fertig gestellt wurde er erst unter seinem
Nachfolger (Tiberius Claudius Nero Germanicus (Claudius)) im Jahr 52 n. Chr. Er
war ca. 68 Kilometer lang, wobei ein Teil unterirdisch verlief.
Er traf bei dem später in die Aurelianische
Stadtmauer integrierte Porta Maggiore auf die Stadt. Hier verlief eine
Abzweigung zum Celio, welche unter Claudius Drusus
Germanicus
Caesar (Nero) (54 - 68 n. Chr.) erbaut wurde. Die Verlängerung zum Palatin
entstand offensichtlich erst unter Titus Flavius Domitianus (81 - 96 n. Chr.).
Der Brunnen "Trofei di Mario" auf der Piazza
Vittorio Emanuele II war ein
Endverteiler eines Aquädukts und gehörte vermutlich zur Aqua Claudia oder auch
der Aqua Anio Novus (Gemäss anderen Quellen zur Aqua Iulia / Tepula / Marcia). Dieser Brunnen wurde im Jahr 226 unter Marcus Aurelius
Severus Alexander erbaut.
Die Spuren der Aqua Claudia sind heute zum Beispiel an folgenden Stellen zu sehen:
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Parco Appio Claudia (zwischen Via Tuscolana und Via Appio Nuova): immer zugänglich | |
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Porta Maggiore (Piazza di Porta Maggiore): immer zugänglich | |
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Brunnen auf der Piazza Vittoria Emanuele II (es handelt sich hier um einen Park): dieser Park ist ev. nicht durchgehend geöffnet | |
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Reste der Abzweigung zum Celio, bzw. Palatin: Via Statilia, Villa Volkonski (nur von aussen), Piazza San Giovanni in Laterano, Via di San Stefano Rotondo, Dolabellabogen und unterhalb des Palatins (alles frei zugänglich) |