Der Wachtturm Filzbach Vor dem Wald entstand zusammen mit denjenigen
vom Biberlichopf und Amden Stralegg
während der Alpenfeldzüge um 15 v. Chr. Unter diesen Türmen bestand Sichtverbindung.
Der Turm von Filzbach stand am Passweg über den Kerenzer.
Er wies talseitig eine Mauerdicke von 2.50 Metern auf. Die anderen Mauern waren
1.3 Meter dick. Ein erhaltener Boden von 30 cm Dicke aus einem Gemisch von Steinsplittern,
Sand und Kalk könnte von einem einstigen Wasserreservoir stammen.
Von der Südost- und Südwestecke verlief je eine Mauer in der Form eines Halbrundbogens, dies bis zum steilen Geländeabsatz. Die Mauern dieser Hofmauer waren 0.75 Meter dick.
Gefunden wurden unter anderem Bruchstücke eines Tongefässes in Löwenform, Keramik und drei Spitzen von Wurfspeeren (Pilum).
Kurzbeschreibung:
| Was | ja/nein | Bemerkung |
| Im Gelände Sichtbar | ja | Koordinaten 727 430 / 220 290 |
| Informationstafel | ja | |
| - mit Detailinformationen | ja | |
| - mit Skizze(n) | ja | |
| Beschilderung | ja | |
| Schutzbau | nein | |
| Immer zugänglich | ja | |
| Temporär freigelegt / temporäre Ausstellung | nein | |
| Weiteres | - |