Auf dem Platteau westlich des heutigen Sermuz bestand ein keltisches Oppidum.
Es wurde vermutlich während der ganzen Zeit der Gallischen Kriege (58 – 51 v. Chr.) bewohnt und in der Römerzeit, also etwa 15 v. Chr. verlassen.
Bekannt
ist von dieser Siedlung einzig der Befestigungswall. Ein so genannter Murus
Gallicus. Diese Mauer war ca. 5 Meter hoch und 100 Meter lang. Nordöstlich davor
befand sich ein Graben.
Die Siedlungsfläche, welche sich südwestlich der Mauer befand, war ca. 7 Hektaren gross. Sie wurde noch nicht ausgegraben.
Aufgrund der geringen Distanz zur Siedlung in Yverdon-les-Bains (Eburodunum), welche seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. bestand, wird im Buch „Die Kelten in der Schweiz“ die Vermutung geäussert, dass es sich bei Sermuz um eine Fluchburg handelte.
Der
Murus Gallicus wurde teilweise rekonstruiert und ist heute unmittelbar westlich
von Sermuz zu besichtigen.
Kurzbeschreibung:
| Was | ja/nein | Bemerkung |
| Im Gelände Sichtbar | ja | Der Wall befindet sich bei den Koordinaten |
| Informationstafel | ja | |
| - mit Detailinformationen | ja | |
| - mit Skizze(n) | ja | |
| Beschilderung | nein | |
| Schutzbau | nein | |
| Immer zugänglich | ja | |
| Temporär freigelegt / temporäre Ausstellung | nein | |
| Weiteres | - |