Samstag, 26.07.2003 - Crissier, Waadt
In
diesem Ort befand sich einst eine palastartige römische Villa. Von dieser hatte
man einen schönen Ausblick zum Genfersee.
Das Herrenhaus war 25 bis 50 Meter breit und mindestens 100 Meter lang. Vor der Südwestfassade befand sich ein Porticus. An beiden Enden waren Eckrisaliten angebaut.
Im Bereich der Südostecke befand sich ein 1.6 Meter tiefer Keller, welcher 6.5 auf 6.5 Meter gross war.
Bei
Grabungen zwischen 1980 und 1982 wurden unter anderem Keramik, eine Säue mit
einer Basis aus Juramarmor, sowie ein Relief einer Muttergöttin aus
Molassesandstein gefunden.
Weder der Zeitpunkt des Baubeginns, noch wann die Villa aufgegeben wurde, ist bekannt.
Der Ortsplan bei der Post erwähnt als Standort den Hügel Montasset. Das Buch "Die Römer in der Schweiz" erwähnt Rettungsgrabungen und als Standort die Flur "Montassé". Aus diesem Grund könnte sich die Villa ungefähr bei den Koordinaten 534 250/156 350 befunden haben.
Kurzbeschreibung:
| Was | ja/nein | Bemerkung |
| Im Gelände Sichtbar | nein | Eine Säule im Schlosspark könnte von der Villa stammen |
| Informationstafel | nein | Die Villa wird auf dem Ortsplan erwähnt |
| - mit Detailinformationen | - | |
| - mit Skizze(n) | - | |
| Beschilderung | nein | |
| Schutzbau | - | |
| Immer zugänglich | ja | |
| Temporär freigelegt / temporäre Ausstellung | nein | |
| Weiteres |
| Zum Seitenanfang |