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Dieser Ort wurde - zeitlich verschoben - an drei Orten erbaut. Zuerst wurde das samnitische Saipins, dann das römische Saepinum und schliesslich das heutige Sepino errichtet.
Ein bisschen erinnert Saepinum an das mittelalterliche Rom. Es bestehen einige - heute noch genutzte - Bauernhöfe inmitten der Ruinen. Man sieht zwar keine weidenden Kühe, sonst ist aber eine gewisse Assoziation vorhanden. Bei diesen Höfen handelt es sich um den Weiler Altilia.
Die obgenannte Beschreibung lässt zwar vermuten, dass man sich wenig um die römischen Überreste kümmert. Dies täuscht jedoch. Vieles wurde restauriert.
Insbesondere Teile der Stadtmauern,
inklusive der
vier Tore, wurden zum Teil wieder aufgebaut. Im weiteren
sind der Cardo Maximus und der Decumanus
Maximus sichtbar.
Von einigen Gebäuden vor dem Forum sind die Grundmauern zu sehen. Eine Wassermühle sticht besonders hervor.
Von den an das Forum
angrenzenden Bauten sind einige besonders zu erwähnen.
Einige Säulen der Basilica
wurden wieder aufgestellt. Vom Jupitertempel sind noch ein Teil des Podiums und
zwei Altäre zu sehen.
Einzig die Grundmauern zeugen von den Forumstermen. Da nicht zu sehen ist, welche Räume hypokausiert waren, ist deren Zuordnung schwierig.
Die Mauern des Macellum
wurden bis auf etwa einen
halben Meter wieder errichtet. Der Brunnen in der
Mitte ist noch zu sehen. Gleich dahinter liegt ein weiterer Tempel.
Beim Porta Boiano - gleich an der
Stadtmauer - liegen die öffentlichen Thermen. Der
Zuschauerraum des
Theaters
wurde offensichtlich später in ein Gebäude umgebaut, was heute noch gut
zu sehen ist. Anstelle des Bühnenhauses wurde ebenfalls ein neues Gebäude
errichtet.
Vor dem Westtor liegt ein Denkmal
der Familie Numisi, welches offensichtlich
vollständig neu aufgebaut wurde. Ein
rundes Grabmal des Gaius Ennius Marsus liegt vor dem Osttor.