Zwei Wochen in Italien

Zwar habe ich mich nur in zwei Regionen (Rom und Neapel) aufgehalten.

Dort sind wohl aber die wichtigsten - mindestens in Westeuropa - römischen Überreste zu sehen. In der Umgebung von Neapel vor allem Pompeji und Herculaneum, bei Rom die ehemalige Hafenstadt Ostia. Rom habe ich zu einem früheren Zeitpunkt aufgesucht.

Besonders interessant sind die verschiedenen Entwicklungsstufen der Städte. In Paestum ist die griechische Gründung aufgrund der drei Tempel sehr deutlich zu sehen. Gleichzeitig sieht man aber die Anzeichen der "Romanisierung", z.B. mit dem Forum. In Herculaneum und Pompeji hingegen ist der griechische, bzw. oskische Ursprung nicht sichtbar. Hier sieht das Stadtbild römisch aus. Cumae hingegen ist wieder als griechisch zu erkennen. Ostia schlussendlich wurde von den Römern gegründet.

Interessant an Pompeji, Herculaneum und Ostia ist vor allem, dass nicht nur die Grundmauern erhalten geblieben sind. Die Häuser und andere Bauten sind zu einem grossen Teil noch meterhoch. Dies dient dem Vorstellungsvermögen und hilft auch bei zukünftigen Besichtigungen von Grundmauern. Im weiteren sind natürlich die gefundenen Skulpturen, Mosaike und vor allem Wandmalereien zu erwähnen. Sie zeugen von einer hohen Entwicklungsstufe der Kunst und einem erlesenen Geschmack. Auch wen einige Werke heute wohl etwas vulgär wirken.

Will man sich ein Bild über das ursprüngliche römische Reich machen, sind die oben aufgeführten drei Städte sicher ein Muss. Die erste und längste Hauptstadt des Reiches - Roma - gehört selbstverständlich auch dazu.

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