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In Bauli und in Baiae befanden sich in römischer Zeit viele Villen.
Neben einem Odeon - welches Sepolcro di Agrippina genannt wird - zeugen davon heute in Bauli nur noch zwei Zisternen.
Die erste wird Cento Camerelle oder
auch Prigioni di Nerone genannt. Die zwei Stockwerke sind wie folgt
aufgeteilt: Die obere
Etage besteht aus vier parallelen Räumen. Die untere besteht ebenfalls aus
solchen. Man vermutet, dass diese Wasserfassung zur Villa des Orator Quintus
Horensius gehört hat. Später ging dieses Haus an Antonia, die Frau von Drusus
und danach an Nero über.
Eine weitere Zisterne wird Piscina
Mirabilis
genannt. Sie hat eine Länge von 70 Metern, eine Breite von 25,5
Metern und eine Höhe von 15 Metern. Das Fassungsvermögen
beträgt 12'600
Kubikmeter. Diese Wasserfassung stand am Ende des Aquäduktes von Serino. Sie
diente der Versorgung der Flotte und des Militärs von Miseno.
In Baiae sind einige Villen erhalten geblieben. Ebenfalls die dazugehörigen Badeanlagen. Aus zeitlichen gründen konnte ich diesen Ort jedoch nicht aufsuchen.